Mit dem perfekten Bewerbungsfoto zum Erfolg

Wer einen neuen Job sucht, muss sich dafür bewerben. Ganz gleich ob es sich um die Bewerbung auf eine Stellenanzeige oder eine eigene Initiative handelt: Der Bewerber sollte sich möglichst optimal präsentieren und dabei spielt das Foto eine sehr wichtige Rolle. Es ist ähnlich wie beim persönlichen Kennenlernen: Der erste

Bewerbungsfoto Bewerbung

Bei einer Bewerbung kommt es nicht nur auf ein überzeugendes Anschreiben, sondern auch auf ein ansprechendes Bewerbungsfoto an (c) Anton Porsche (superanton.de) / pixelio.de

Eindruck kann entscheidend sein. Wichtig ist es, seriös, gepflegt und freundlich zu wirken und seine Qualitäten optimal zur Geltung zu bringen. Nach der Statistik werden etwa 50 Prozent aller Stellensuchenden wegen eines ungünstigen Bewerbungsfotos abgelehnt. Wie kann man dem nun entgegenwirken?

Wie soll ein Bewerbungsfoto aussehen?

Ein perfektes Foto für die Bewerbung sollte immer vom Fachmann aufgenommen werden. Private Fotos oder Passbilder vom Automaten eignen sich daher nicht. Selbst Passbilder vom Fotografen sind nicht optimal, weil diese Bilder wegen der Identifikation spezielle Kopfstellungen verlangen, die nicht immer günstig und zum anderen auch nicht wirklich freundlich und sympathisch wirken. Sich für ein Bewerbungsfoto Zeit nehmen, um den passenden Fotografen zu finden, sollte bei der Bewerbung ebenfalls Priorität haben.

Portraitfoto für ein Bewerbungsfoto

Ein Porträtfoto wirkt besser und kann die optischen Vorteile herausstreichen bzw. die Nachteile kaschieren. Ein solches Porträtfoto sollte nur Kopf, Hals und vielleicht einen kleinen Teil von Schultern und Brust zeigen. Als Größe sind 75mm x 50mm, 65mm x 45mm und 55mm x 40mm geeignet. Ob Schwarzweißfoto oder Farbfoto ist dabei Geschmackssache.

Ich auf dem Bewerbungsfoto

Bewerbungsfoto Mann

Ein geeignetes Bewerbungsfoto sollte sympathisch und natürlich wirken (c) Bernhard Sattlers Fotograf / pixelio.de

Was man auf dem Bewerbungsfoto trägt, hängt oft auch mit der Arbeitsstelle zusammen, auf die man sich bewirbt. Die Kleidung und auch eventueller Schmuck sollte zurückhaltend und nicht zu extravagant gewählt werden. Kopfbedeckungen gehören nicht auf ein Bewerbungsfoto, übermäßiges Abend-Make-up und auffällige Gesichtspiercings sind für die meisten Arbeitgeber ebenfalls ein „no-go“. Wichtig ist auch, dass die Farbe der Bekleidung einen guten Kontrast zum Hintergrund bildet und nicht mit ihm verschmilzt. Störende Lichtreflexe sollten vermieden werden, wobei diese der Fotograf auch nachträglich entfernen kann.

Wie lässt sich der richtige Fotograf für ein Bewerbungsfoto finden?

Die meisten Fotostudios haben Bewerbungsfotos ausgestellt, um die eigene Arbeit zu präsentieren. Gibt es keine, kann man sich auch Referenzfotos zeigen lassen. Ein guter Fotograf berät auf Wunsch auch bei der Farbauswahl, dem Make up und der Frisur. Allerdings sollte man auch genug Selbstvertrauen haben, sich keine aufgesetzte Maske einreden zu lassen. Das wichtigste neben aller Professionalität ist die Natürlichkeit des Ausdrucks. Ein gekünsteltes, verkrampftes Lächeln ist genau so schlecht wie ein grimmiges mürrisches Gesicht.

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.