Landschaftsfotografie: Die Schönheit der Natur darstellen

Einer der schönsten und kunstvollsten Bereiche der Fotografie ist die Landschaftsfotografie. Nicht selten bekommt man anstatt einfacher Fotos kleine Kunstwerke. Diese enstehen keineswegs zufällig: Aufwand und Aufmerksamkeit spielt eine große Rolle, um wundervolle Landschaftsaufnahmen erschaffen zu können. Die Ergebnisse können sich sehen lassen und eignen sich hervorragend, um beispielsweise Poster oder Leinwanddrucke für Freunde und Familie erstellen zu lassen.

Licht und Standort für die Landschaftsfotografie

Bei der Landschaftsfotografie kommt es vor allem auf das geeignete Licht und den richtigen Standort bzw. die richtige Perspektive an. Worauf muss hierbei geachtet werden?

Die Rolle des Lichts

Landschaftsfotografie See Wald

Bei der Landschaftsfotografie muss man auf Licht- und Standortverhältnisse achten (c) www.Rudis-Fotoseite.de / pixelio.de

Zuerst einmal ist es wichtig, gutes Licht als Basis zu haben. Denn bei der Landschaftsfotografie kann man nur mit natürlichem Licht arbeiten, welches man seinen Fotos anpassen muss. Den Faktor Licht kann man nur in einer gewissen Hinsicht beeinflussen, indem man versucht Gegenlicht zu vermeiden. Grundsätzlich ist man aber vor allem vom Licht abhängig. Manchmal sind es nur Minuten, die den Unterschied machen, gerade in der Morgen- oder Abenddämmerung, sodass man besonders in Bezug auf die Tageszeit Erfahrung sammeln sollte, zu welcher Zeit die geeignetsten Lichtverhältnisse herrschen.

Den richtigen Standort für die Landschaftsfotografie wählen

Darüber hinaus ist der Standort das A und O der Landschaftsfotografie. Von ihm ist es abhängig, wie das Foto am Ende wirkt. Oftmals sind es nur wenige Schritte, die den Unterschied machen. Hier sollte man einfach ausprobieren, denn der richtige Standort lässt sich nicht pauschal festlegen. Ratsam ist hier, aus verschiedenen Perspektiven und Richtungen die Fotos entstehen zu lassen und letztlich am Computer auszuwählen, welches davon am besten wirkt.

Die optimalen Kameraeinstellungen treffen für die Landschaftsfotografie

In der Landschaftsfotografie ist es besonders ausschlaggebend, den richtigen Bildausschnitt zu wählen. Bei Objektiven mit fester Brennweite sollte man immer mehrere vorhanden haben. Hier eignen sich eher Objektive, bei denen man die Brennweite verändern kann, da es dadurch leichter ist, zu experimentieren.
Die Blende sollte man immer möglichst groß wählen, damit alles auf dem Bild scharf wird, was natürlich eines der wichtigsten Aspekte bei der Landschaftsfotografie ist. Merken sollte man sich dabei, dass die Blende groß ist, wenn die Blendenzahl kleiner wird. Bei den gängigsten Objektiven liegt die optimale Blende bei 8 oder 11.

Landschaftsfotografie Sonnenuntergang

Für die Landschaftsfotografie gilt oft die Ein-Drittel-Zwei-Drittel-Regel (c) Rainer Sturm / pixelio.de

Ein-Drittel-Zwei-Drittel-Regel

    Ein Bild sollte folgendes Verhältnis haben:

  • Ein Drittel Land
  • Zwei Drittel Himmel

Es kommt natürlich immer auf die jeweilige Landschaft an, aber vor allem bei Standard-Fotoserien wie Sonnenuntergängen, in Kombination mit Seen und Flüssen, sollte dieses Verhältnis eingehalten werden, da der Aufbau dem betrachtenden Auge bereits bekannt ist und somit natürlich wirkt.

Bildstabilisator für die Landschaftsfotografie?

Bei gutem Licht ist der eingebaute Bildstabilisator der Kamera fast überflüssig. Denn ist ausreichend Licht da, ist die Belichtungszeit ohnehin sehr kurz, sodass Verwacklungen fast gar nicht entstehen können. Erst an dunkleren Tagen, wie Regentagen, oder während der Dämmerung, kann der Bildstabilisator – gerade für Anfänger – wirklich hilfreich sein. Man lernt erst mit der Zeit, die Kamera auch bei längerer Belichtungszeit wirklich ruhig zu halten.

Die Kunst der Tiefenwirkung bei der Landschaftsfotografie

Tiefenwirkung bei Fotos bedeutet nichts anderes als ein 3D-Effekt. Diese beruht jedoch nur auf einer optischen Täuschung, die durch Zusammenspiel von Licht, Farben und Linienanordnung entsteht. Hier spielt die Perspektive eine große Rolle. Man muss lediglich darauf achten, dass sich im Bild vorhandene Linien nach hinten verkürzen, und schon entsteht eine räumliche Tiefe.

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