Modefotografie – Zwischen Kunst und Kommerz
Apr30

Modefotografie – Zwischen Kunst und Kommerz

Kunstvoll, kreativ, bunt, provokant. So wie die Modewelt ist auch die Modefotografie vielfältig und erfindet sich immer wieder neu. Blickt man auf die letzten 100 Jahre zurück, kann man eine erstaunliche Entwicklung der Modefotografie feststellen. Permanente Veränderung und Erneuerung macht das Thema Modefotografie zu einem spannenden Bereich der Fotografie. Die Anfänge Ende der 1920er Jahre wuchs, trotz einer großen Arbeitslosigkeit, vor allem in den Metropolen Deutschlands langsam eine Schicht heran, die es sich wieder leisten konnte, Geld für Mode auszugeben. Modefotografien nahmen langsam in deutschen Zeitschriften einen immer größeren Platz ein. In den 1920er und 1930er Jahren führten insbesondere die Vogue und Harper`s Bazaar die Modefotografie zu einer angesehenen Kunstform. Ein wichtiger Fotograf dieser Zeit war der Amerikaner, Edward Steichen, der für die Vogue und Vanity Fair arbeitete und später Direktor der Fotoabteilung des New Yorker Museum of Modern Art (MoMa) wurde. Einer der bekannten Fotografen dieser Zeit war George Hoyningen-Huene. Er war anfangs Modezeichner für Harper`s Bazaar und avancierte 1925 zum Cheffotografen der französischen Vogue. Der amerikanische Fotograf mit deutschen Wurzeln, Horst P. Horst schaffte seinen Durchbruch mit der ersten britischen Vogue-Ausgabe am 30. März 1932. Der britische Fotograf, Bühnenbildner und Grafiker Cecil Beaton war in den 1930er Jahren in den USA für Harper`s Bazaar und Vogue tätig. Bekannt wurde er durch seine aufwändig in Szene gesetzten Moedeaufnahmen. In Deutschland war die deutsche Fotografin Yva in den 30er Jahren eine gefragte Modefotografin. Sie etablierte in Berlin erfolgreich ihr Studio, in dem unter anderen auch Helmut Newton seine Lehrlingsausbildung...

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HD Make up beim Fotoshooting
Mrz06

HD Make up beim Fotoshooting

HD (High Definition) ist in aller Munde. Zunehmend zieht diese hohe Bildschirmauflösung in deutsche Wohnzimmer ein. Das bringt neue Anforderungen an das Kosmetik Make up mit sich, denn diese High Definition-Auflösung, sowohl beim Film wie auch der Fotografie, kommen mit einer bis zu fünf Mal höheren Auflösung daher als die altbekannten analogen Geräte. Das bedeutet, dass das zu fotografierende oder zu filmende Gesicht mit all seinen Poren, Augenringen und Falten ebenfalls bis zu fünffach größer zu sehen ist und die Kosmetik daher mehr Zeit und Arbeit in ein fehlerfreies Bild investieren muss. Professionelle Kosmetik vs. handelsübliche Kosmetik Das normale Make up, wie es der Kunde aus der alltäglichen Kosmetik kennt, kann jedoch nicht nicht Erwartungen professioneller Visagisten erfüllen. Handelsübliche Kosmetik enthält so beispielsweise Stoffe, die das Licht durch Blitzlicht und Scheinwerfer reflektieren. Die Haut glänzt dadurch und wirkt speckig. Rouge und Lichtschatten sind nur schwach pigmentiert. Sie enthalten zu viele Basisstoffe. Dieses führt dazu, dass sie schnell krümeln und sich in den Falten der Lider absetzen. Kosmetik bei Spezialisten Nicht nur für Models oder Schauspieler wird professionelles Make up und Pflegeprodukte für die Haut für einen frischen und perfekten Teint verwendet, sondern auch für das Wohlbefinden jedes Einzelnen unter uns. Viele Spezialisten, welche sich die Kosmetik Branche zum Beruf gemacht haben, ermöglichen mit Behandlungen wie Reinigung und Peeling einen ebenso wirkungsvollen Teint, um Poren, Augenringe und Falten zu verstecken. Bei Nivea SPA beispielsweise gibt es verschiedene Behandlungen, die beanspruchte Haut wieder natürlich wirken lassen: Verschiedene Masken, Modellagen, Vitaminbehandlungen, sowie spezielles Make up sind mögliche Behandlungsmethoden, die hier angewandt werden. Weiterentwickelte Kosmetik Produkte für das HD Make up Beim für den professionellen Einsatz entwickelten HD Make up werden darum die Pigmente bis zu achtfach kleiner gemahlen. Sie können somit nicht mehr von der Kamera erfasst werden. Die spezielle Formel der enthaltenen Stoffe sorgt für eine weiche Reflektion des Lichtes. Die höhere Pigmentierung der Kosmetik hat gleichzeitig den Vorteil, dass weniger benötigt wird. Beispielsweise bei Foundations erzielt man so eine zuverlässige Deckkraft, erhält gleichzeitig aber auch die Transparenz der Haut. Frühere Kosmetik Produkte für Fotoshootings Vor der Entwicklung des HD Make up verwendete man pastenartige, sehr deckende Kosmetik Make ups. Von weitem sah dieses zwar gut aus, aus der Nähe jedoch war die dicke Schicht der Kosmetik sehr genau zu sehen. Das Make up, welches natürlich wirken sollte, ähnelte einer Maske. Wandel der Kosmetik Bei der Arbeit mit HD-Endgeräten ist es jedoch heute erwünscht, dass das Make up zwar hochdeckend ist, andererseits aber natürlich wirken soll. Es ist gewollt, dass man jede Pore sehen kann. Gleichzeitig aber muss das Make up auch der der Hitze in Studios, entstehend durch die Beleuchtung,...

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