Die Blende: Das richtige Werkzeug für Schärfe oder Unschärfe
Mrz10

Die Blende: Das richtige Werkzeug für Schärfe oder Unschärfe

Mit der Blende bezeichnet man in der Regel eine mechanische Einrichtung an Kameras, mit welcher man die Lichtdurchlässigkeit durch das Objektiv variieren kann. Oft ist sie in Lamellenform ausgeführt. Hier verschieben sich kreisförmig angeordnete Lamellenbleche so ineinander, dass der Lichtdurchlass größer oder kleiner wird. Folglich wird auch das einfallende Lichtbündel kleiner oder größer. So ist steuerbar, wie viel Licht auf den Bildsensor fallen soll. Dieser benötigt eine spezielle Lichtmenge, um ein Bild erfassen zu können, sodass es hier auf die Art und Weise der Belichtung ankommt: Bei einer Überbelichtung wird das Foto zu hell, es ist also zu viel Licht auf den Bildsensor getroffen. Bei einer Unterbelichtung hingegen ist das Foto zu dunkel, es ist folglich zu wenig Licht eingefallen. Die Blendenzahlen und ihre Werte Bei mechanischen Kameras wird am Objektivring die Blendenzahl angegeben. Sie resultiert aus der Beziehung der Brennweite zur Öffnungsweite des Objektivs. Dabei entspricht die Lichtintensität des Objektivs dem Kehrwert der kleinsten Zahl. Liegt ein Objektiv mit einer Brennweite von 50 mm und einer Blendenzahl von 1:1,4 vor, wird man im allgemeinen Sprachgebrauch von einer „Blende 1,4“ sprechen. Die richtige Schreibweise wäre f/1,4. Wird sie maximal geöffnet, muss sie in diesem Fall auf die Zahl 1,4 geöffnet werden. Der auf dem Objektiv angegebene Blendenwert f/1,4 bezeichnet den Wert, welche Lichtmenge maximal durch das Kameraobjektiv einfallen kann. Die Blendenreihe Damit ist die Gesamtheit aller für ein Objektiv möglichen Blendeneinstellungen gemeint. Diese sind von der größten bis zur kleinsten Öffnung geordnet. Die Zahlen der Reihe verdoppeln bzw. halbieren sich im Wechsel. Die 2 wird zu 4, zu 8, usw. Bei jeder Änderung um einen vollen Wert halbiert oder verdoppelt sich die Lichtmenge. Das Schließen um einen vollen Wert hat eine Halbierung der Lichtmenge zur Folge. Ein Öffnen um einen Wert erzeugt eine Verdoppelung der Belichtung. Wie kommt es zu halben und drittel Blendenstufen? An vielen manuellen Objektiven ist es möglich neben den ganzen auch halbe Blendenstufen einzustellen. Viele neue Kameramodelle und Objektive bieten darüber hinaus die Option die Blende in drittel Blendenstufen zu wählen. Diese werden über das Einstellrad oder eine Wählscheibe eingegeben und schließlich auf elektronischem Wege an das Objektiv vermittelt. Bewusstes Erzeugen von Schärfe oder Unschärfe Das Objektiv einer Kamera kann lediglich auf eine Entfernung scharf gestellt werden. Alle Dinge, die sich vor oder hinter dem Fokus befinden, erscheinen dabei – wie bei einer Makrofotografie – mehr oder weniger unscharf, je nachdem wie weit sie von diesem entfernt sind. Der Bereich der Schärfe wächst, wenn man die die Blende weiter schließt. Aufgrund der Wellenoptik kommt es ab einer bestimmten Blendenöffnung zur Lichtbeugung. Dadurch werden kleine Beugungsscheibchen sichtbar und die Schärfe nimmt wieder ab. Die Blende beeinflusst...

Mehr
Die Brennweite und ihr gestalterischer Charakter
Feb25

Die Brennweite und ihr gestalterischer Charakter

Mit diesem Thema begeben wir uns direkt in den physikalischen Bereich der Optik. Die Sammellinse ist der unverzichtbare Kernbaustein des Objektivs des Fotoapparates, der Fernsehkamera, des Hubble-Teleskops oder auch von Handy, iPhone & Co. Für ein optimales Bild kommt es also neben der richtigen Belichtung, dem ISO Wert und der eingestellten Blende auch auf die Brennweite des Objektivs an. Die Brennweite aus der Sicht des Optikers Als Brennweite bezeichnet man physikalisch den Abstand zwischen der Hauptebene der optischen Linse (oder auch eines gewölbten Spiegels) und dem sogenannten Fokus bzw. Brennpunkt. Dabei konzentriert oder fokussiert die Sammellinse ein Bündel parallel einfallender Lichtstrahlen in einem hinter ihr befindlichen „Brennpunkt“. (Bei den sogenannten Zerstreuungs- oder Konkavlinsen passiert das Gegenteil). Der kürzeste (senkrechte) Abstand zwischen dem Brennpunkt und der (mittleren) Linsen-Hauptebene wird als Brennweite bezeichnet. Wer ein bisschen das Brechungsgesetz kennt, dem ist hier sofort plausibel, das eine sehr stark gekrümmte (dicke) Linse einen sehr kurzen Brennpunktabstand hat, und entsprechend umgekehrt hat eine nur flach gekrümmte Linse einen viel weiter entfernten Fokus. Der Kehrwert der Brennweite wird übrigens oft auch als Brechkraft oder Brechwert bezeichnet. Merke: Die Brennweite eines Objektivs bezeichnet den Abstand zwischen Linse und Sensor, bei dem ein entferntes Motiv scharf abgebildet wird. Normalbrennweite am Kleinbild: 50 mm Normalbrennweite an APS-C: 30-35 mm Konsequenzen auf die Abbildung Die flacher gekrümmten Linsen sind in der Regel auch im Durchmesser etwas größer, sammeln daher mehr Licht ein und eignen sich so für Aufnahmen weit entfernter Objekte wie den Mond, der sich auf diese Weise dann auch noch heranzoomen, also in hoher Auflösung mit fast allen Kratern darstellen lässt. Kameras und insbesondere Mikroskope werden meistens aus mehreren konvexen und konkaven Linsen bzw. Spiegeln aufgebaut, deren geschickte Kombination ihre so genannte analoge Brennweite definiert. Brennweite, Strahlen und Brechungswinkel Weiterhin sollte man auch wissen, dass der Fokus sozusagen ein „Konzept der paraxialen Optik“ ist. Es geht dabei nur um jene Strahlen, die kleine Winkel bzw. kleine Abstände zur optischen Achse des Abbildungssystems haben. Nur diese Strahlen treffen sich relativ genau im Brennpunkt oder Fokus. Die anderen Strahlen, die die Linse in ihren Perepheriebereichen durchqueren, werden zwar auch in Richtung Brennpunkt hin gebrochen, aber eben nur fast mit einer gewissen Ungenauigkeit, was im Ergebnis zu einem etwas verschmierten Bild führt. Eine besondere Herausforderung für die optische Industrie ergibt sich dann auch noch daraus, dass die Brechungswinkel auch noch frequenzabhängig sind. Das bedeutet anschaulich, dass die blauen Lichtanteile etwas stärker als die roten Lichtanteile gebrochen werden. Im Ergebnis entsteht immer so etwas wie ein kleines Stück Regenbogen, meistens ringförmig in Form einer Beugung. Künstlerische Effekte Die gute Nachricht ist: Der Fotograf muss die physikalischen Gesetze der Optik nicht...

Mehr
Lichtempfindlichkeit bei DSLRs: ISO Werte verstehen und verwenden
Nov17

Lichtempfindlichkeit bei DSLRs: ISO Werte verstehen und verwenden

Wer als Hobbyfotograf eine Spiegelreflexkamera sein Eigen nennen darf, traut sich oft noch nicht, vom automatischen in den manuellen Modus zu wechseln. Insbesondere Einsteiger belassen es noch gerne bei der Automatik Einstellung, um über verschiedene Programme das ideal belichtete Bild zu bekommen. Je seltener man sich jedoch mit dem manuellen Modus beschäftigt, desto weniger kennt man sich zu den verschiedenen Einstellungen aus, die elementar wichtig für die optimale Belichtung eines Bildes sind. Neben dem Blendenwert, der Verschlusszeit und anderen Einstellungen weiß man auch oft den ISO Wert nicht richtig zu verwenden geschweige denn zu verstehen. Was ist der ISO Wert? Wann nutzt man welche Werte und in welchem Verhältnis steht er mit der Blende und der Verschlusszeit in Verbindung? ISO Wert verstehen Um auch manuell den ISO Wert verwenden und individuell einstellen zu können, muss man ihn zunächst einmal verstehen. Bei einer Digitalkamera bzw. Spiegelreflexkamera steht die ISO Empfindlichkeit für die Filmempfindlichkeit bzw. Lichtempfindlichkeit des Bildsensors. Die Empfindlichkeit gibt dabei an, wie viel Licht eine Kamera für eine richtige Belichtung benötigt, d.h. je größer die Zahl des ISO Werts ist, desto höher ist auch die Empfindlichkeit und die damit verbundene größere Fähigkeit Licht zu erfassen. Je nach Höhe des ISO Wertes lässt sich das Bild unterschiedlich stark beleuchten: Bei dunklen Bildern benötigt man einen hohen ISO Wert, bei hellen Bildern einen niedrigen ISO Wert. Die ISO Wert Einstellung kann dabei von Bild zu Bild verändert werden. Je höher man jedoch den ISO Wert für eine Einstellung wählt, desto mehr nimmt das Rauschen in einem Bild zu, was auch mit einem späteren Bildbearbeitungsprogramm nicht entfernt werden könnte. ISO 80-400: wenig Bildrauschen ISO 800-6400: viel Bildrauschen ISO 80-400: hohe Belichtungszeit ISO 400-6400: kurze Belichtungszeit Rauschen im Bild Je höher also der ISO Wert eingestellt und der Bildsensor dadurch verkleinert wird, desto stärker nimmt das Rauschen in einem Bild zu. Handykameras sind hierfür ein gutes Beispiel. Nikon Kameras, Produkte von Canon wie eine Canon EOS 70D oder die neue Pentax K-S1 für Einsteiger versuchen jedoch das Rauschen im Bild zu verringern. In der Regel fängt ab ISO Wert 400 das Bild an zu Rauschen, indem eine leicht körnige Oberfläche im Bild zu erkennen ist, die bei höheren ISO Werten auch entsprechend verstärkt wird. Verhältnis von Blende, Verschlusszeit und ISO Wert Um ein perfekt belichtetes Bild zu erhalten, müssen Blendenwert, Verschlusszeit und der ISO Wert ausgeglichen sein. Was heißt das? Der Blendenwert und die Verschlusszeit beeinflussen die Bildgestaltung, der ISO Wert wiederum den Kamerasensor, wie sensibel dieser ist. Alle Einstellungen können hier individuell verändert werden. Belichtungszeit Die Belichtungszeit wird in Sekunden angegeben. Dabei sind 1/15 Sek das höchste, was man aus der Hand...

Mehr
Makrofotografie: Ganz nah am Motiv
Nov06

Makrofotografie: Ganz nah am Motiv

Wer mal ungewöhnliche Aufnahmen schießen möchte, der kann sich an die Makrofotografie wagen. Bei der Makrofotografie werden Pflanzen, Gegenstände und Tiere von Nahem fotografiert. Dafür werden spezielle Objektive verwendet, mit denen man scharfe Bilder trotz des starken Heranzoomens schießen kann. Dabei sind Insekten und kleine Tiere, die man sich normalerweise aufgrund ihrer Größe nicht genauer anschaut bzw. anschauen kann, besonders beliebt. Durch die Makrofotografie können Oberflächenstrukturen von den kleinsten Tieren sichtbar werden, die durch das bloße Auge nicht zu erkennen sind. Die detaillierte Ansicht wirkt dabei besonders und einzigartig. Farben der Tiere werden deutlich sowie deren verschiedenen Formen von Flügeln oder Mustern. Insekten oder Pflanzen werden aus ungewöhnlichen Perspektiven nah fotografiert, wodurch beeindruckende Bilder entstehen. Die Motive in der Makroperspektive zu fotografieren, hat für die Fotografen nicht nur die Funktion beeindruckende Fotos zu schießen, sondern wird von manchen Fotografen auch aus naturwissenschaftlichem Interesse ausgeführt. Besonderheiten bei der Makrofotografie Um ein gutes Foto in der Makroperspektive schießen zu können, gelten einige Besonderheiten, die man berücksichtigen sollte. Da man sehr nah an das zu fotografierende Objekt herantritt, kann die Kamera Schatten werfen, die das Bild ruinieren können und dazu folgen, dass das Motiv nicht richtig erkennbar ist. Aus diesem Grund ist bei der Makrofotografie darauf zu achten, wie das Licht gerade fällt. Außerdem kann es vorkommen, dass, durch die schlechten Lichtverhältnisse, die ISO Werte oder die Verschlusszeit verändert werden müssen. Man muss sich also vorher genau mit der richtigen Belichtung beim Fotografieren mit einer Spiegelreflexkamera auseinandersetzen. Bei kleinen Tieren ist zu beachten, dass diese bei zu schnellen Bewegungen denken, dass sie von einem Feind angegriffen werden und sich verstecken oder wegfliegen. Geeignete Motive für die Makrofotografie gibt es eigentlich überall. Blumen und eigentlich auch jeder andere Gegenstand sehen von Nahem ganz anders und interessant aus. Die Schärfeneinstellung ist bei der Makrofotografie jedoch schwieriger, da der Hintergrund schnell unscharf werden kann. Zubehör für die Makrofotografie Für Spiegelreflexkameras wie für eine Pentax K-S1, Canon EOS 70D oder weitere DSLRs gibt es viele Makroobjektive zur Auswahl. Demnach gibt es Objektive mit einem Maßstab von 1:1 bis 1:5, die für Nahaufnahmen der Makrofotografie geeignet sind. Die Brennweiten betragen dort zwischen 50 und 180 mm. Eine kleine Brennweite von 50 mm hat den Vorteil, dass es unwahrscheinlicher ist, das Bild zu verwackeln. Jedoch ist dort die Gefahr eines Schattens hoch, da man sehr nah an das Objekt herangehen muss. Je höher die Brennweite, desto größer ist die Gefahr, dass das Bild verwackelt werden kann. Spezielle Objektive für die Makrofotografie sind vergleichsweise teuer und gerade Anfänger wollen nicht direkt eine solche Investition eingehen. Jedoch gibt es Objektive mit einer Brennweite von 50 mm, die zusätzlich auch für...

Mehr
Einstellungen für die richtige Belichtung bei Spiegelreflexkameras
Okt22

Einstellungen für die richtige Belichtung bei Spiegelreflexkameras

Eines der grundlegendsten Einstellungen bei einer Kamera, die jeder beherrschen und kennen sollte, ist die Einstellung der richtigen Belichtung. Doch mit einer einzigen Einstellung ist es nicht getan. Es müssen die Blendengröße (bzw. der Blendenwert), die Verschlusszeit und die ISO-Werte reguliert werden. Eine falsche Einstellung kann bei einem Bild zu Unter- oder Überbelichtung führen, wodurch das Bild undeutlich wird. Die richtige Blendengröße Eine große Blende lässt viel Licht in den gewählten Bildausschnitt und eignet sich unter anderem für Fotos, in denen ein bestimmter Gegenstand im Mittelpunkt stehen soll. Die Größe der Blende gibt der Blendenwert an. Der Blendenwert ist bei einer großen Blende gering. Eine kleine Blende hingegen sorgt für weniger Lichteinstrahlung auf das Objekt und eignet sich besonders für Landschaftsfotografien. Hierbei ist der Blendenwert hoch. Die Belichtungszeit Wie der Name schon vermuten lässt, ist dies die Zeit, in der Licht von der Spiegelreflexkamera eingefangen wird. Diese wird in Sekunden angegeben. Die Belichtungszeit wird durch den Verschluss der Kamera geregelt. Diese ist vergleichbar mit dem Lid des Auges, das sich langsam oder schnell öffnen und schließen lässt. Oftmals sehen Bilder, auf denen Bewegung zu sehen ist oder eingefroren ist, sehr beeindruckend aus. Um Wassertropfen oder Wasserfälle auf Bildern zum Beispiel einzufrieren, ist eine kurze Verschlusszeit notwendig (1/1000s). Möchte man hingegen die Bewegung im Bild zeigen, ist eine lange Belichtungszeit einzustellen (1/60s). Jedoch gibt es dort auch wieder Unterschiede im Hinblick auf die Entfernung des bewegten Objektes und die Schnelligkeit (Beipiele für Belichtungszeiten bei beweglichen Objekten gibt es hier). Bei sehr schnellen Bewegungen kann eine Belichtungszeit von 1/2000s verwendet werden, um diese einzufrieren. Bei weniger schnellen Aufnahmeobjekten reicht auch eine Zeit von 1/250s oder 1/500s. Mit der Zeit wird es einem immer leichter fallen, die richtige Belichtungszeit zu finden. Bei Nachtbildern sollte mit einer langen Belichtungszeit gearbeitet werden. Ein Stativ darf hier auf keinen Fall fehlen, sonst werden die Bilder unscharf und verwackelt. Generell sollten lange Belichtungszeiten mit Stativen ausgeführt werden, da sonst die Gefahr groß ist, dass das Bild verschwommen wird. ISO-Werte für die Belichtung Eine weitere Einstellungsmöglichkeit, die zur Belichtung beiträgt, sind die Einstellungen der ISO-Werte. ISO-Werte stehen für die Lichtempfindlichkeit. Demnach stehen hohe ISO-Werte für eine hohe Lichtempfindlichkeit. Daher werden hohe Werte bei bewölkten Tagen, in der Nacht oder in lichtarmen Innenräumen verwendet. Wenn die Sonne scheint und genug Licht vorhanden ist, dann reichen geringe ISO-Werte. Jedoch muss beachtet werden, dass durch zu hohe ISO-Werte das Bild unscharf und der Kontrast schwächer wird. Das wird auch als Bildrauschen bezeichnet (genaue Definition). Exkurs: Schärfe Durch die Belichtungszeit kann, wie bereits erwähnt, die Schärfe des Bildes stark beeinflusst werden. Auch die ISO-Werte tragen zu der Schärfe eines Bildes bei....

Mehr
Bildbearbeitungsprogramme: GIMP, Photoshop & Co.
Mrz21

Bildbearbeitungsprogramme: GIMP, Photoshop & Co.

Mit einem Bildbearbeitungsprogramm lassen sich verschiedene Schönheitsflecken beheben bis hin zu schönen Effekten herbeiführen wie z.B. einen Rahmen, Lichteffekte usw. Die verschiedenen Bildbearbeitungsprogramme lassen sich in verschiedenen Stufen einsortieren. Es gibt zahlreiche Tools für Anfänger bis hin zu Profis. Dabei variieren die verschiedenen Programme nicht nur im Preis, sondern auch in punkto Verarbeitungsart von Grafiken. Verschiedene Bildbearbeitungsprogramme Manche arbeiten mit Rastergrafiken, die anderen mit Vektorgrafiken. Der Unterschied dieser Verarbeitungsarten ist einfach erklärt. Bei Vektorgrafiken werden lediglich die Informationen zur Grafik wie Form, Farbe und Größe gespeichert. Das Objekt wird beim Öffnen jedes Mal erneut aufgebaut anhand der hinterlegten Informationen. Die Rastergrafiken basieren im Gegensatz auf dem Pixelaufbau. Hier wird beim Speichern jedem Megapixel eine Farbe, ein bestimmter Ort usw. zugeordnet. Letztendlich bedeutet das, dass Vektorgrafiken ohne Qualitätsverlust beliebig skaliert werden können, Rastergrafiken beim Skalieren aber stets einen Qualitätsverlust erleiden. Gimp Ein sehr beliebtes Bildbearbeitungsprogramm stellt Gimp dar. Nicht nur preislich überzeugt das Bildbearbeitungsprogramm, da dieses kostenfrei heruntergeladen werden kann. Auch im Bereich der Funktionen bildet Gimp ein herausragendes Anfänger Bildbearbeitungsprogramm. Sowohl Retuschefunktionen bei mangelndem HD Kosmetik Make up, als auch Kontrastfunktionen erfüllen die höchsten Ansprüche. Auch ist es möglich, beispielsweise Bilder zuzuschneiden oder Ausschnitte frei zu stellen. Ebenso verfügt die Software über die Möglichkeit, per Ebenen das Bild zu bearbeiten. Von der Anzahl der Funktionen her steht Gimp manchen käuflichen Programmen in nichts nach. Photoshop Das Bildbearbeitungsprogramm Adobe Photoshop gilt als das ultimative Profitool im Bereich Bildbearbeitungsprogramm und dient dazu Pixelgrafiken professionell bearbeiten zu können. Der Funktionsumfang lässt keine Wünsche offen und selbst die wenigsten Profinutzer kennen alle. Fotocollagen erstellen, freistellen, Lichtanpassungen, mit Ebenen arbeiten usw. zählen dabei zu den Standardfunktionen. Allerdings ist der Marktführer auch preislich sehr hoch angesiedelt: Die aktuelle Version kostet etwa € 1000,-. CoralDraw CoralDraw ist ein etabliertes und zuverlässiges Bildbearbeitungsprogramm, welches sich sowohl an erfahrene Nutzer als auch Profis richtet. Die zahlreichen Funktionen wie die Gestaltung von Logos, Broschüren, Webgrafiken oder auch persönliche Webseiten, aber auch die Bearbeitung von Bildern wie einem Bewerbungsfoto oder im Bereich Landschaftsfotografie sind mit diesem Bildbearbeitungsprogramm möglich. Selbst- verständlich ist auch die Bearbeitung von Fotos möglich mit allen herkömmlichen Tools. Kostenlose Bildbearbeitungsprogramme Neben GIMP gibt es weitere kostenlose Bildbearbeitungsprogramme, die für Hobbyfotografen und Anfänger vollkommen ausreichend sind. Ashampoo Photo Commander 11 Dieses kostenlose Bildbearbeitungsprogramm bietet leichte Bildbearbeitungstools, wie das Entfernen roter Augen und Schaltflächen, um den Kontrast und die Farbe anzupassen. Mit einigen Filtern lassen sich besondere Effekte in den Bildern erstellen. Das Foto kann weiterhin zurechtgeschnitten werden und 2D- oder sogar 3D- Collagen sind möglich. Weitere Funktionen des Programmes sind das Anlegen von Alben, sodass die Fotos sortiert und schnell auffindbar sind und die Erstellung einer Diashow mit...

Mehr