Früher waren Fotos meistens gestellt, was sich aus der Technik ergab. Die Beleuchtungsdauer war länger, und bis die Kamera ausgelöst werden konnte, verging schon einmal einige Zeit. Man musste sich bemühen, die Bilder nicht zu verwackeln, was natürlich umso schwerer ist, je länger man sich als Motiv ruhig halten muss. Heute passiert das Auslösen in Bruchteilen von Sekunden. Mit der Beleuchtungsdauer kann man spielen, das heißt, man kann auch Bewegungen auf den Fotos festhalten.
Dies kommt vor allem bei Fotos gut zur Geltung, die in der Natur oder bei sportlichen Veranstaltungen aufgenommen wurden. Die Kamera, die einen Fußball im Fluge aufnimmt oder den Tennisball, wie er vom Schläger abprallt: Nicht nur im eigenen Album machen sich solche Bilder wunderbar, sondern auch in der Werbung. Sehr viel wird zwar heute auch an künstlichen Effekten nachträglich mit dem Computer in ein Bild hinein gearbeitet, doch die Effekte, die dank der modernen Technik möglich sind, werden auch beim Fotografieren schon berücksichtigt. Um mit einer sehr hochwertigen Kamera umgehen zu können, muss man sich lange Zeit einarbeiten, oder eben eine professionelle Ausbildung genießen. Allerdings sind heute auch schon automatische Features selbst in günstigeren Pocket-Kameras eingebaut, die es auch dem Laien, sofern er seine Betriebsanleitung gelesen hat, ermöglicht, tolle Fotos zu knipsen.
Die bewegten Fotos bilden eine Ausnahme in all den Schnappschüssen und inszenierten Bildern, die man sonst so fotografiert. Kein Wunder also, dass sie besonders beim Bestellen der verschiedensten Fotogeschenke gerne verwendet werden, zumindest aber einen besonderen Platz im Rahmen an der Wand eines Lieblingszimmers erhalten.
