Archive for the Category » Bildbearbeitung «
Freitag, Juni 18th, 2010 | Author: Redakteur
Bibble Labs ist eine Software zur Rohdatenentwicklung und Bildbearbeitung. Dabei ist die Software bisher in der 5er Version erhältlich gewesen, ein Update auf die Version 5.1 ist ab sofort möglich. Mehrere neue Funktionen zur Bildbearbeitung, sowie der Umgang mit neuen Digitalkameras wurden eingespielt.
Es gibt insgesamt zehn neue Digitalkameras, deren Rohdatenformate Bibble Labs in der neuen Version unterstützt. Unter anderem zählen hierzu die Hybridkameras Sony NEX-5 und NEX-3, die Panasonic DMC-G2 und G10, sowie die Spiegelreflexkameras Sony A450, Olympis E-600 und E-450. Weiterhin wurde die Version mit zusätzlichen Bildbearbeitungsfunktionen ausgestattet. Perfectly Clear ist eine davon und soll dafür sorgen, Schatten aufzuhellen und flaue Farben zu beseitigen.
Zusätzlich sind auch die Funktionen Heal und Clone möglich. Sie sollen Staubkörner, Kratzer und andere Elemente im Bild, die nicht erwünscht sind, aufspüren und entfernen. Zudem gibt es die Möglichkeit, eine Webgalerie anzulegen, die bereits HTML und verkleinerte Fotos beinhaltet. Für all diejenigen, die Bibble Labs in der 5er Version besitzen, ist das Update übrigens kostenfrei.
Bei der 5er Version bereits enthalten ist die Möglichkeit, Änderungen am Bild nur an bestimmten Bereichen der Bilder zu vollziehen. So können Weißabgleich oder Farbtemperaturen auf bestimmte Bildbereiche angewendet werden. Ebenfalls kann die Rauschminderung in einigen Ausschnitten punktuell erfolgen. Für die Auswahl der Bereiche können entweder das Polygon- oder das Bezierkurvenwerkzeug genutzt werden. Auch eine Maske ist möglich, sie wird direkt mit dem Pinsel aufgetragen.
Mit der Objektiv-Korrektur-Datenbank lassen sich Verzerrungen und Randabschattungen, die bei unterstützen Objektiven anfallen, automatisch korrigieren. Die Software Bibble Labs kann mit einem MAC OS X, einem LINUX oder Windows Rechner zusammen arbeiten. Sie ist in der Pro-Version und der Lite-Version erhältlich, jeweils für 200 bzw. 100 US-Dollar. Dabei ist die Lite-Version insofern eingeschränkt, dass weniger Ebenen pro Bild bearbeitet werden können.
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Montag, Juni 14th, 2010 | Author: Redakteur
Seit vergangenem Dienstag ist das Digitalfotografie-Tool Photoshop Lightroom 3 von Adobe endlich offiziell auf dem Markt. Seither kann die verbesserte Version bestellt werden. Im Gegensatz zur Version 2 gibt es einige Verbesserungen und zusätzliche Möglichkeiten. Hierzu zählen unter anderem die Unterstützung von Videodateien und eine überarbeitete RAW-Engine. Erstere macht es möglich, auch die üblichen Videodateien von Spiegelreflexkameras gemeinsam mit den Standbildern zu verwalten. Die neue RAW-Engine dagegen beinhaltet unter anderem verbesserte Funktionen zur Rauschentfernung und zum nachträglichen Schärfen der Bilder.
Laut Angaben von Adobe läuft Lightroom 3 in der 64-Bit-Version bei den Betriebssystemen Windows Vista und Windows 7. Beim Betriebssystemen Windows XP SP3 ist dagegen nur die 32-Bit-Version lauffähig. Wie es sich mit den Betriebssystemen Apple und Co. verhält, dazu ließ man keine Aussagen seitens Adobe verlauten.
Die Kosten für das neue Lightroom 3 belaufen sich auf 99 Euro für das Upgrade einer älteren Version bzw. 249 Euro für die Vollversion. Hinzu kommt jeweils noch die aktuell gültige Mehrwertsteuer.
Auf den ersten Blick scheint Lightroom 3 also erst einmal recht teuer, die verbesserten Funktionen allerdings rechtfertigen die vermeintlich hohen Preise allemal. Für echte Fans der digitalen Fotografie ist das Tool ein absolutes Muss, denn die Verbesserung von geschossenen Bildern nimmt doch eine nicht unerhebliche Bedeutung bei echten Fans ein. Wer jedoch noch etwas warten kann, kann mit Vergünstigen in den Verkaufspreisen rechnen, wie es eigentlich fast immer der Fall ist. Auch Sonderaktionen werden sicherlich in den kommenden Wochen und Monaten in großer Auswahl veranstaltet, so dass man mit Sicherheit noch kostengünstiger an das neue Lightroom 3 herankommen kann.
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Freitag, Juni 04th, 2010 | Author: Redakteur
Das Bildbearbeitungsprogramm Adobe Photoshop ist leider nicht ganz billig, aber dennoch das beliebteste Bildbearbeitungsprogramm schlechthin. Und das zu Recht. Fehler, die während der Aufnahme von Bildern gemacht wurden, stellen dank Photoshop kein Problem dar, denn nahezu jeder Fehler lässt sich mit den zahlreichen Funktionen ausbügeln, so dass auch verunglückte Bilder noch brauchbar für die Weiterverarbeitung werden.
Schlecht belichtete Aufnahmen lassen sich durch die HDR-Funktion noch retten. Enthält das Foto unerwünschte Elemente, radiert das Programm diese mit der Content Aware-Funktion einfach heraus. Diese Funktion ist ideal, wenn Bilder in belebten Zonen geschossen wurden und die darauf unweigerlich befindlichen fremden Personen störend auf das Gesamtbild wirken. Die verschiedenen Werkzeuge der Content Aware Funktion ermöglichen es, die unerwünschten Elemente herauszuschneiden und an deren Stelle vergleichbare Details der Umgebung zu setzen. Das Programm bietet dabei eine automatische Fülloption, aber auch die detaillierte Reparatur des Bildes mit Hilfe eines Bereichsreparaturpinsels ist möglich.
Wem ein Foto nicht genug ist, sondern lieber künstlerisch angehauchte Bilder anstrebt, wird von den Maltechniken von Adobe Photoshop CS5 begeistert sein. Der Charakter eines Ölgemäldes wird nach der Bearbeitung unverkennbar sein. Mit den Maltechniker lassen sich ganz persönliche Geschenke kreieren, ohne jemals eine Sitzung bei einem Maler abgehalten zu haben. Verschiedene Pinselstärken, Nassmaltechniken und das individuelle Mischen der Farben machen aus jedem Bild im Handumdrehen ein Meisterwerk.
Die Puppet Warp Funktion lädt zu allerlei Spielereien ein, denn mit diesem Tool lassen sich viele Bildelemente nach eigenem Gutdünken verformen. Ob Gliedmaßen, die Äste eines Baums oder Tierschwänze, alles lässt sich drehen und wenden, wie es gefällt. Neben den vielen tollen Funktionen des verbesserten Adobe Photoshop lassen sich mit dem Programm selbst sehr umfangreiche Bilddateien mühelos öffnen.
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Freitag, Mai 21st, 2010 | Author: Redakteur
Die großen Hochglanzmagazine machen es uns vor - Schönheit ist, wenn man keine Fältchen oder Augenringe hat. Ein porzellanartiger Teint scheint das neue Schönheitsideal. Experten jedoch verraten, dass so kein Mensch aussieht. Vielmehr seien diese glatten Fotos, die nichts mehr mit der Realität zu tun haben, das Ergebnis aufwändiger Bildbearbeitung am PC.
Aber nicht nur die Profis unter den Fotografen, die die Models, Schauspieler und andere Stars fotografieren, wenden immer häufiger diese digitale Bildbearbeitung an. Auch im Fotostudio um die Ecke hat sie schon Einzug gehalten. Die Fotostudios wissen, dass die Kunden an Fotos ganz bestimmte Anforderungen stellen: So soll eine natürliche Schönheit auf dem Foto erkennbar sein, auch wenn diese in der Realität nicht in diesem Maße vorhanden ist.
Nicht alles muss bearbeitet werden
Zunehmend häufiger wird der Wunsch nach Aktfotos oder einer erotischen Fotostrecke laut. Dabei bedarf es einiger Tricks, um die Kunden stets ins rechte Licht rücken zu können, wissen die Experten. Aufwändige Hintergründe werden für die Shootings gestaltet und oft wird auch direkt im Fotostudio geschminkt. Dabei wissen Experten, wie sie mit einer gezielten Beleuchtung, der richtigen Körperhaltung und dem passenden Makeup nicht nur Problemzonen an Bauch, Hüften und Po weg kaschieren können, sondern ebenso, wie Fältchen und Augenringe verschwinden.
Viele Dinge können bereits beim Fotografieren beachtet werden, so dass die digitale Nachbearbeitung nicht übermäßig stark ausfallen muss. Vielmehr reicht es häufig, kleinere Korrekturen vorzunehmen, wenn schon beim Fotografieren ein paar Tricks angewendet werden. Das ist auch das Ziel der Fotografen. Unter dem Motto „So viel wie nötig, so wenig wie möglich" werden die Bilder nachbearbeitet. Seriöse Fotografen wollen zwar das Beste aus dem Bild heraus holen, allerdings ohne, dass dabei ein künstliches Foto entsteht, das keinerlei Charakter mehr zulässt.
Vorsicht bei Bewerbungsfotos
Bewerbungsfotos sind im Fotostudio noch immer die am stärksten nachgefragten Fotos. Sie zeichnen sich durch eine gewisse Seriosität aus. Ebenfalls werden die Fotografen hier kleinere Hautunreinheiten und glänzende Stellen digital retuschieren. Allerdings legen sie gerade in diesem Bereich großen Wert darauf, dass nicht zu viel retuschiert wird. Eindeutige Erkenntnis aus den Erfahrungen der Vergangenheit: Weicht das Original beim Vorstellungsgespräch zu stark vom Bewerbungsfoto ab, sind Arbeitgeber enttäuscht und vermuten ein Flunkern auch in anderen Bereichen.
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Montag, Mai 17th, 2010 | Author: Redakteur
Ein heftiger Streit findet derzeit zwischen den Anbietern Apple und Adobe statt. Adobe will eine mobile Version des Bildbearbeitungsprogramms Lightroom, das neben den Hobby-Fotografen auch viele Profis nutzen, für das iPad herausbringen. Aufgrund der Streitigkeiten der beiden Unternehmen über Flash bleibt es jedoch fraglich, ob und wann diese Version von Lightroom auf den Markt kommen würde.
Insbesondere die direkte Konkurrenz von Adobes Lightroom zu Apples Aperture ist ein weiterer Faktor, der gegen das Programm spricht. Adobe erhielt bereits Nachrichten, dass viele Fotografen sich das iPad nur dann kaufen wollten, wenn die mobile Lightroom Version zur Verfügung stünde. Der Principal Product Manager von Adobe, John Nack, beschrieb die Probleme auch in seinem Blog.
Wenn Apple das Bildbearbeitungsprogramm nicht in seinen App-Stores verkaufen wolle, wäre das für Adobe durchaus in Ordnung. Der Konkurrenzdruck gegenüber Apples Aperture wäre zu groß und das könne man verstehen. Man fürchtet bei Adobe allerdings, dass Apple die Lightroom Version für das iPad gar nicht erst zulässt. Und selbst wenn die Zulassung erfolge und auch ein Verkauf in den App-Stores, so sei es doch wahrscheinlich, dass Lightroom spätestens dann nicht mehr ausgeliefert werden könne, wenn es höhere Marktanteile als Aperture einbrächte.
Die Befürchtungen sind durchaus realistisch, für die Anwender bleibt jetzt nur eine Möglichkeit: Abwarten, wann, ob und welche Bildbearbeitungsprogramm für das iPad langfristig zur Verfügung gestellt wird. Denn Bildbearbeitung digitaler Fotos muss künftig auch unterwegs mit möglichst wenig Aufwand und bekannten Programmen machbar sein. Darin sind sich die Experten einig.
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