Freitag, Juli 16th, 2010 | Author: Redakteur
Obwohl mittlerweile fast alle verkauften Kameras Digitalkameras sind, wollen die meisten Hobbyfotografen dennoch nicht auf die althergebrachten Papierabzüge ihrer Fotos verzichten. Mittlerweile stehen auf dem Markt mehr als 100 Anbieter zur Verfügung, die aus den digitalen Fotos Abzüge machen. Darunter sind reine Onlineanbieter ebenso zu finden, wie die Discounter oder Drogeriemärkte. Allerdings sollten Kunden, die ihre Fotos online hochladen über eine Flatrate verfügen. Die meisten Anbieter bieten den Upload direkt über das Internet an oder stellen eigene kleine Tools zur Verfügung, mit denen die Bilder vor dem Upload noch bearbeitet werden können. Das führt wiederum dazu, dass Kunden hier die Qual der Wahl haben. Ebenfalls ergibt sich der Nachteil, dass die Kosten in unermessliche Höhen reichen, wenn die Internetverbindung nur sehr langsam ist. In einem solchen Fall können die Fotos aber genauso auf CD gebrannt und per Post eingesandt werden. Werden hierfür spezielle Umschläge genutzt, können die Versandkosten von manchen Anbietern übernommen werden. Die Programme zur Bildbearbeitung, die zur Verfügung gestellt werden, ermöglichen es überdies, Fotobücher, Kalender und viele andere Produkte zu gestalten. Die Kosten für ein neun mal 13 Zentimeter großes Foto belaufen sich im Schnitt auf sieben bis acht Cent. Günstigere Preise winken, wenn größere Aufträge, ab etwa 100 Bildern, ausgelöst werden. Dabei gilt: Vergleichen lohnt, denn die Kosten schwanken sehr stark und es kann zu Mehrkosten auch aufgrund der Bearbeitungs- und Versandkosten kommen. Ist die Qualität der Bilder mangelhaft, kann man zudem davon ausgehen, dass das Fotolabor diese nochmals entwickeln muss. Dies gilt jedoch nur dann, wenn die mangelhafte Qualität auf die Entwicklung zurückzuführen ist, nicht aber bei verwackelten Bildern oder wenn gegen das Licht fotografiert wurde.
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Mittwoch, Juli 14th, 2010 | Author: Redakteur
Unter bestimmten Lichtverhältnissen besteht immer eine gewisse Gefahr, dass die Motive eines digitalen Fotos nicht die richtigen Farben aufweisen. So können Lichtquellen in Innenräumen oder Sonnenlicht für Störungen sorgen, die Lichtverhältnisse bei bewölktem Himmel, in der Dämmerung oder in Kirchenschiffen sind ebenfalls nicht immer optimal. Die Motive geraten entweder zu hell oder zu dunkel und werden nicht richtig dargestellt. Hierfür gibt es den Weißabgleich. Dieser sorgt dafür, dass ein eventuelles Ungleichgewicht der Lichtverhältnisse dahingehend ausgeglichen wird, dass die Motive auf den Bildern in den richtigen Farben dargestellt werden. Wenn Bilder, die mit dem Automatikmodus geschossen werden, farblich nicht richtig dargestellt werden, ist es an der Zeit, den automatischen oder manuellen Weißabgleich dazu zu nehmen, der bei allen digitalen Kameras zur Verfügung steht. Die Einstellungen für den Weißabgleich sind bei den Kameras durch Piktogramme dargestellt, so dass für jede Lichtsituation die richtige Einstellung vorgenommen werden kann. Zu den Symbolen gehören eine Sonne, eine Wolke, eine Glühlampe, ein Blitz und je nach Kameramodell noch einiges mehr. So kann zum Beispiel die Sonne bei Gegenlicht durch Sonnenschein verwendet werden, das Glühlampensymbol kommt bei Aufnahmen in Innenräumen zum Einsatz. Sollten die automatischen Einstellungen des Weißabgleichs nicht ausreichen und werden trotzdem keine besseren Bilder erzeugt, besteht bei den meisten Kameras noch die Möglichkeit, einen manuellen Weißabgleich durchzuführen. Dafür muss eine so genannte Referenzfläche ausgemessen werden, die sich am Ort der Aufnahme befindet. Diese Referenzfläche sollte möglichst gleichmäßig weiß oder grau sein. Anhand dieser Messung werden von der Kamera die übrigen Farben des Bildes im richtigen Mischungsverhältnis wiedergegeben.
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Montag, Juli 12th, 2010 | Author: Redakteur
Im Essener Folkwang Museum wird derzeit eine Ausstellung von Fotografen präsentiert, die die großen Ikonen der Rockstars präsentiert. Die Ausstellung wurde am 2.7.2010 eröffnet und kann bis zum 10.10.2010 besucht werden. Elvis Presley mit seinem laszivem Blick und seiner Gitarre, David Bowie als ein fantastischer Paradiesvogel oder Mick Jagger mit seinen überaus aufreizenden Posen sind auf Bildern festgehalten und können in der Ausstellung bestaunt werden. Diese Fotos brannten sich in das Gedächtnis der Öffentlichkeit, die Großen der Rock- und Popszene wurden einerseits durch ihre Musik und andererseits durch ihren zum Teil extravaganten Lebensstil zu Kultfiguren. Aber auch die Fotografen tragen ihren Anteil an der Popularität der Musiker, denn sie erschufen das passende Image für sie. In der Ausstellung „A star is born – Fotografie und Rock seit Elvis“ werden beide Seiten der Künstler gezeigt, die vor und hinter der Kamera. Dabei werden Fotos gezeigt, die um den Globus gingen. Die Bilder in Magazinen, auf Postern und auch als Plattencover sind im Folkwang Museum zu sehen. Mit diesen Fotos konnte von Generationen das Lebensgefühl geprägt werden. Elvis als junger und unbeschwerter Mann Der Fotograf Alfred Wertheimer schoss die legendären Fotos von Elvis Presley im Jahr 1956, als dieser noch vollkommen unbekannt war. Damit konnte das Leben des späteren „King of Rock ‚n‘ Roll“ dokumentiert werden. In seinen jungen Jahren war Elvis der Traummann von vielen Frauen, er war sehr fotogen, wie man es auch bei einem Flirt mit einer Kellnerin, auf seiner Harley, auf der Bühne und im Studio oder im Waschraum mit nacktem Oberkörper sehen kann. In der damaligen Zeit konnte sich Wertheimer dem Musiker ungehindert nähern und die schönsten Fotos schießen, ohne dass diese von einem Manager oder einer Plattenfirma zensiert wurden. Mit diesen Bildern wurde eine neue Fotografie entwickelt, die die pure Lebensfreude und einen Hauch von Erotik vermittelt. Diese neuartige Fotografie entstand parallel zur Rockmusik, die sich in jener Zeit durchsetzte und ihren Siegeszug hielt. Auch von anderen Künstlern der Fotografie blieben die Fotos durch ihren emotionalen Aspekt zur Musikszene und den Musikern in ewiger Erinnerung. Mit den Bildern wurde die Neugier der Fans geweckt, die wissen wollten, wie das Leben ihrer Idole aussieht und daraus entwickelte sich der Starkult, der gleichzeitig den Plattenverkauf ankurbelte. Breites Betätigungsfeld für Fotografen und Co. Das so genannte wilde Leben der Stars wurde in den 1960er Jahren in einer einzigartigen Inszenierung perfektioniert, insbesondere seit dem Erfolg der Rolling Stones und The Beatles. Die Fotografen, Grafiker, PR-Profis, Filmemacher und noch viele andere fanden ein breit gefächertes Betätigungsfeld, wobei sie die Rock- und Popmusiker gekonnt in Szene setzten. Dabei kamen die Fans den Idolen auf Fotos zum Greifen nah, ob durch die bis ins kleinste Detail geplanten Studioaufnahmen von bekannten Porträtfotografen, Backstage, vom Bühnenrand oder auf Tourneen den dokumentarischen Live-Shots. Als Poster eroberten die Fotos die Kinder- und Jugendzimmer, die Bilder waren fast so begehrt, wie die Stars selbst. In Lebensgröße zierten sie die Wände der Jugendlichen. Schon bald konnte nicht mehr gesagt werden, wo die Inszenierung der großen Fotografen begann und wo die Selbstdarstellung der Musiker aufhörte. Eine Zeitreise durch 60 Jahre Rockgeschichte In der Ausstellung sind mehr als 250 Exponate zu bewundern, angefangen von Fotos, die den Hauptteil darstellen, über Fan- und Autogrammkarten, Plattencover bis hin zu den Glamour-Portraits als PR-Material der jeweiligen Plattenfirmen und in Magazinen. Bei der Ausstellung soll der Einfluss der Fotografie auf den Kult der Rockgeschichte näher beleuchtet werden. Von zahlreichen Fotografen sind die Arbeiten in der Ausstellung zu sehen, wie unter anderem von Didi Zill, Baron Wolman, Mick Rock, Mark Seliger, Steve Schapiro, Jim Rakete, Annie Leibovitz, David LaChapelle, Ron Galella, Jill Furmanovsky, Sante D´Orazio, Anton Corbijn, Richard Avedon und noch vielen weiteren. Die Fotografen trugen ihren Teil dazu bei, dass Musiker und Bands wie Frank Zappa, U2, Queen, Prince, Kiss, Janis Joplin, Jimi Hendrix, Chuck Berry, Bob Dylan oder AC/DC zu weltweit bekannten Stars wurden.
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Samstag, Juli 10th, 2010 | Author: Redakteur
Wer noch auf der Suche nach der richtigen Digitalkamera für den Urlaub ist, der wird mit der  Panasonic Lumix DMC-FS 33 Digitalkamera mit Sicherheit eine gute Wahl treffen. Sie zählt zur neuesten Generation der Digitalkameras, die auch für den Urlaub bestens geeignet sind. Mit einer Auflösung von 14 Megapixeln und einem achtfachen optischen Zoom sind die Leistungen schon einmal sehr gut. Ebenfalls lässt sich der Zoom auf 28 bis 224 Millimeter Brennweite einstellen und ein optischer Bildstabilisator ist genauso mit an Bord. Die Digitalkamera  Panasonic Lumix DMC-FS 33 eignet sich zudem für die Videoaufnahme, dabei bietet sie die moderne HD-Qualität bei den bewegten Bildern. Außerdem ist der Monitor mit drei Zoll recht angenehm groß, was nicht zuletzt an der Bedienung via Touchscreen liegt. Großer Nachteil der  Panasonic Lumix DMC-FS 33 ist jedoch, dass es nur ein hauseigenes Objektiv für die Kamera gibt und dass die Lichtstärke durch die Blende F3,3 nicht übermäßig groß ist. Dafür gibt es die  Panasonic Lumix DMC-FS 33 aber zum günstigen Preis. Bedienung im Test Die bekannte Zeitschrift Computer Bild stellte die  Panasonic Lumix DMC-FS 33 ebenfalls auf den Prüfstand. Insgesamt schnitt sie mit der Note 2,6 ab. Gelobt wurde vor allem der leichtgängige Touchscreen, wobei mancher Menüpunkt allerdings recht klein dargestellt war und somit nur schwer anzusteuern war. Der Autofokus konnte dafür umso besser abschneiden, nur einmal Antippen reichte und auf den gewünschten Bereich wurde scharf gestellt. Die Auslöseverzögerung wird mit 0,35 bis 0,45 Sekunden angegeben und liegt damit in einem sehr guten Bereich. Allerdings geht dies zu Lasten der Bildqualität, insbesondere bei Blitzlichtfotografien kommt es zu einem grobkörnigen Bildrauschen. In punkto Farbabstimmung konnte die  Panasonic Lumix DMC-FS 33 jedoch wieder eindeutig punkten, alle Farben wurden sehr harmonisch dargestellt. Bei der Bedienung des Touchscreens ergaben sich weitere Vorteile der  Panasonic Lumix DMC-FS 33. Die Digitalkamera reagierte sehr zügig auf den iA-Button und auch das Blättern durch die Fotos ist mit dem Touchscreen ein Kinderspiel. Eine Panorama-Funktion fehlt bei der Kamera leider dafür können 4,2 Serienbilder pro Sekunde geschossen werden. Diese sind allerdings nur mit einer Auflösung von drei Megapixeln möglich.
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Donnerstag, Juli 08th, 2010 | Author: Redakteur
Im Kunsthaus in Wien wurde am 1. Juli diesen Jahres eine Ausstellung zu Ehren von Tina Modotti eröffnet. Sie lebte von 1896 bis 1942 und war eine der faszinierendsten Künstlerinnen des vergangenen Jahrhunderts. Tina Modotti war eine wirkliche Schönheit, die heiß umworben wurde, aber sie war auch eine Kommunistin, Schauspielerin und vor allen Dingen eine Fotografin. In nur wenigen Jahren hatte sie ihr Werk in der Fotografie vollbracht, es waren wirklich nur sieben Jahre. Zusammen mit der Galerie Bilderwelt in Berlin gestaltete das Kunsthaus in Wien eine Retroperspektive, die vom 1. Juli bis zum 7. November 2010 einem breiten Publikum präsentiert wird. Anlässlich der Eröffnung gab es eine Pressekonferenz, bei der sich der Kurator Andreas Hirsch natürlich über die Künstlerin und ihre Werke äußerte, so sagte er, dass sie ein Paradoxum war. Zum Einen ist sie in Künstlerkreisen als eine großartige Fotografin bekannt und zum Anderen ist sie der Allgemeinheit zum großen Teil eher doch unbekannt. Das Licht der Welt erblickte sie in Udine, wanderte aber in jungen Jahren, man schrieb das Jahr 1913, in die USA aus. Vom Fotografen Edward Weston wurde sie das Lieblingsmodell. Für ihre ersten eigenen Arbeiten übernahm sie einige Ansätze der „straight photography“. Ihre ersten Fotografien sind Gegenstände und Architektur, wie es bei ihrem bekannten Bild aus dem Jahr 1924 „Treppenhaus“ zu sehen ist. Der Kurator und Besitzer der Galerie Bilderwelt, Reinhard Schultz bemerkte bei einem Rundgang mit der Presse durch die Ausstellung, dass er besonders beeindruckt von Tina Modotti war, dass sie innerhalb kürzester Zeit zahlreiche stilistische Stufen der Entwicklung durchwanderte. 1923 wanderte die Künstlerin als die Geliebte von Weston nach Mexiko aus und dort entstanden die meisten ihrer Fotografien. Schon bald war sie in der postrevolutionären Künstlerszene bekannt. Nach Themenbereichen und Werkgruppen ist die Ausstellung im Wiener Kunsthaus gegliedert. Zugleich wird mit der Ausstellung der chronologische Lebensgang von Tina Modotti dargestellt. Man kann dabei ganz klar ihre Entwicklungen sehen, wie sie beispielsweise von der Stummfilmschauspielerin und Westons Schülerin bis zur bekannten Fotografin von Portraits und Pflanzenstudien und zur Dokumentaristin der mexikanisch politischen Revolution wurde. Besonders sehenswert ist auch die Fotografie „Rosen“ aus dem Jahr 1925. In einem Ort, der sich im Südosten von Mexiko befindet, in Tehuantepec, entstanden ihre bekanntesten Fotografien. Darauf hielt sie das tägliche Leben von einfachen Menschen fest. Besonders oft sind dabei Frauen und Kinder zu sehen, die in ärmlichen Verhältnissen leben. Ebenfalls sind die mexikanischen Landarbeiter, die „Campesinos“ auf ihren Fotografien zu sehen. Ein besonderes Highlight ist die Dokumentation der Murales, diesem wurde ein eigener Bereich gewidmet. Es werden dabei Fotografien präsentiert, die bisher noch nie öffentlich gezeigt wurden. Es handelt sich dabei um 59 Fotografien von mexikanischen Wandgemälden. Einen sehr engen Kontakt pflegte Tina Modotti mit Diego Rivera, der der  Hauptvertreter der Murales war. Die Ausstellung ist für jeden sehr zu empfehlen, der sich für Fotografie des 20. Jahrhunderts interessiert. Es werden einzigartige Arbeiten von Tina Modotti präsentiert und zum Teil wurden einige der Fotografien noch nie öffentlich gezeigt.
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